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Afrika Woche 2004

Africa - Open Civilization: Eine Veranstaltung  der kulturellen Vielfalt
Wann: Mittwoch den 6. bis Dienstag den 12. Oktober 2004 Veranstaltungsort: Wiener Hilfswerk Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien

Mittwoch, den 6. 10. 2004, 18:30

  1. Eröffnung um 18:30, Ankunft der TeilnehmerInnen/Musikalische Darbietung
  2. 19:00 bis 21:00:  Ehrenschütz : Dr. Michael Häupl, Bürgermeister von Wien
  3. Mag. Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher von Neubau
  4. 21:00 bis 22:00 Refreshment


Freitag, den 8.10.2004 von 16:00 bis 20:00
Workshop: "The Roles and Legacy of Black Women in History". Die Rolle und Vermächtnis der schwarzen Frauen in der Geschichte mit Afrikanische Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft.

Samstag, den 9. 10. 2004 ab 19:00
Interkulturelles Fest: Live mit Soul Brothers (Nigeria/Österreich) Los Habanitos (Habana Son Club, Kuba) und Kulinarisches aus dem afrikanischen Kontinent

Dienstag, 12. 10.2004, 18:30

  1. Podiumsdiskussion zum Thema Mitbestimmungsrecht der MigrantInnen - No Taxation no Representation
  2. In dem demokratischen Diskurs  wird wohl die Frage erlaubt sein: welche Grund es gibt, bei der Mitbestimmung einen Unterschied zwischen Inländern und Ausländern zu machen. Demokratie heißt, dass Menschen, die von Entscheidungen betroffen sind, ein Recht darauf haben, an diesen Entscheidungsprozessen beteiligt oder darin repräsentiert zu sein. Das betrifft MigrantInnen genauso wie Einheimische; daher müsste die Beweislast für die Ungleichberechtigung immer bei denen liegen, die Ausländer ausschließen wollen. Verfassungskonformität, ja oder nein ist an sich eine Frage der
  3. Political correctness. Hier sollen Gefühle der Wertschätzung  und der Akzeptanz des Daseins des Anderen mit Kategorien der demokratischen Prinzipien bewerten. In der Auseinandersetzung kann es auch darüber nachgedacht werden ob MigrantInnen besondere Bedürfnisse oder Interessen an politische Partizipation haben, welche besonderen Interessen etwa Arbeitnehmer haben und dass sie deshalb besondere Formen der Interessenvertretung, wie Betriebsräte oder Gewerkschaften, brauchen.


PodiumsteilnehmerInnen:

  • Genevieve Mayala, Schwarze, Frauen Community
  • Terezija Stoisists, Justiz und Minderheitensprecherin der Grünen
  • Ulrike Baumgartner-Gabitzer, Verfassungssprecherin der ÖVP - Ang.
  • Andreas Anzenberger, Journalist - Kurier, Ang.
  • Rainer Bauböck, Akademie der Wissenschaften
  • Tarafa Baghajati, European Network Against Racism

    Donnerstag, den 7. 10 bis Sa. 9.10 und Mo. 11.10 bis Di. 12.10. 2004 (von 13:00 bis 18:00)
  1. Austellung: Africa - Open Civilization: Ölmalereien zum Thema Afrika als Herkunft der Menschheit (El Nour Din, Sudan)
  2. Profile Origin of Man: "Human Beginnings", Dr. Albert Chuchward, distinguished scholar, anthropologist and archaeologist theorizes that the earliest member of the human species appeared about two million years ago in the Great Lakes region of Central Africa. This early human species eventually spread over the entire continent Afrika.
    Afrika als Herkunft der Menschheit hat seit der Antike einerseits seine Söhne und Töchter ins Ausland geschickt, sei es wohlwollend oder gezwungen, andererseits hat Afrika immer wieder Einflüsse von außen auf sich genommen. Diese Einnahmen und Ausgaben haben sowohl in Afrika als auch in den Weltteilen außerhalb Afrikas, wo sich Menschen afrikanischer Herkunft befunden haben, zur unvermeidbaren kulturellen Vielfalt und Entwicklung in verschiedenen Bereichen geführt. Die Wissenschaft, die Musik, die Art... bestätigen diese Aussage.
    Es ist eine Tatsache, dass Menschen afrikanischer Herkunft in der Entwicklung der Wissenschaft (vom Schreiben: Hieroglyphen zum Licht...) eine bedeutende Rolle gespielt haben und gleichzeitig auch wissenschaftliche Entwicklungen in anderen Erdteilen angenommen haben.
    Der Beitrag der afrikanischen Musik in der heute Afro-Cuban Musik genannten, bzw. lateinamerikanischen Musik ist unumstritten genauso wie in Jazz, Blues... In der Malerei ist es auch nicht anders.
    Das Gedächtnis und das tiefe Bewusstsein über den "Staat Afrika" als Subsystem einer bestimmten hegemonialen Struktur werden grundsätzlich nur von der Interessenvertretung der Globalplayers ohne die aktive Partizipation der Basis gelenkt. Bezogen auf die sich nicht wegzudenkende Ära der neuen Kommunikation, müssen Menschen afrikanischer Herkunft ständig in den medialen Auseinandersetzungen mit Afrika Präsenz zeigen. Durch das vorhandene Interesse der Zivilgesellschaft an der afrikanischen intellektuellen und künstlerischen Authenzität heutzutage, sollte es möglich sein, diese an sich passiven Afrika-Image-KosumentInnen aktiv an der Wurzel des Genres teilhaben zu lassen.
    Wir möchten mit dieser Afrika - Woche, die kulturelle Vielfalt durch die Ausstellung und die speziellen Rahmenprogramme sichern und damit Mut zur Eigeninitiative, sowie die aktive Entfaltung des eigenen kreativen Potentials der AfrikanerInnen zum Ausdruck bringen.




Africa - Open Civilization
October 6th to 12th 2004

African paintings have generally been exhibited with reference only to cultural context and use. In view of recent studies of African oil painting principles and related moral and religious values, there is good reason to emphasize the formal aspects of the paintings and the moral and religious ideas they express.
It is consistent with the use and meaning of African art that it should be both beautiful and good, because it is intended not only to please the eye but to uphold moral values. The ethical and religious basis of African art may explain why the principal subject is the human figure; African art often appears in ritual contexts that deal with the vital moral and spiritual concerns of the human condition.
It is important, furthermore, to display African authentic paintings, which depicts the cultural values and heritage. All these issues overlap and would be reflected in the pictures of painting during the exhibition.

  • The environment, nature and the people activities generally in special African Surroundings. The African Hospitality, readiness to learn and share.
  • Traditions which are clear in habits - customs these are coming out of the beliefs in a certain African way - reflected in (speeches - songs - dance) the way of celebrating different occasions.
  • The human life in different level of knowledge, different religions in one region with - certain traditions rooted in the region.
  • Dogmatic side can be appeared in - religions activities and in other beliefs in certain conceptions. Tradition is going through religions composing certain African dogmatic side.

Nour Eldin Khamis

  • Fine Art
  • Aquarelle and oil paintings

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