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Afrikanische Wohltätigkeitsgala 2006
Afrikaner/innen helfen Afrika"
Wien, April 2006
Mayeka, Talabi, Diaba, Addison

    Überblick
  1. Ausgangsituation
  2. Leitziel
  3. Durchführungsmethode
  4. Finanzierung
  5. Evaluationsmethodik

Kontakt:   DI Joe Taylor
Tel: 58801/49524 oder 06991/19765 70

Ausgangsituation: Malaria ist eine Krankheit, die sowohl Einheimische als auch potentielle Touristen aus jedem Land treffen und zum Tod führen kann. Die bereits existierenden Maßnahmen zur Verringerung der Malaria-Auswirkungen in den afrikanischen Ländern leiden an finanziellen Mitteln. Ausgehend davon, dass die Anzahl von Malariakranken erschreckend hoch ist und somit  eine der bedeutenden Ursachen der Kindersterblichkeit ist, ist die Notwendigkeit der Intensivierung der Kampagne "Roll Back Malaria" von höchster Priorität. Es müssen daher Möglichkeiten geschaffen werden, dass Betroffenen schnell und unbürokratisch präventiv geholfen wird und Maßnahmen  zur Ausradierung dieser Krankheit wie aller anderen Krankheiten überdacht werden. Auf Grund dieser Tatsachen wollen im Ausland lebende Afrikaner/innen ihren Kontinent durch die Durchführung des öffentlichkeitswirksamen Events "Afrikanische Wohltätigkeitsgala 2006 das Projekt "Roll Back Malaria optimal unterstützen. Pan African Forum ist sich  der sozialen Pflicht, zu der wir durch die Solidarität unserer Interessen verpflichtet sind, bewusst und ruft zum Schutz potenzieller Opfer der Malaria die Mehrheitsgesellschaft auf, an der afrikanischen  Wohltätigkeitsgala 2006 unterstützend mitzuwirken. Diese Veranstaltung hat unvergleichliche Vorbildwirkung für das afrikanische und zugleich europäische Selbstverständnis und bedeutet eine von Afrikaner/innen in Wien organisierte Wohltätigkeitsveranstaltung für Afrika. Denn in Europa gibt es keinen (!) vergleichbaren Event.   Afrikanische Wohltätigkeitsgala 2006 ist umso erfolgreicher, wenn sie gemeinsam mit afrikanischen Vereinen und Institutionen sowie österreichischen Behörden und mit Hilfe finanzieller, sozialer und organisatorischer Mittel unterstützt wird.

Leitziel: Die African Charity Gala 2006 stellt einen Versuch dar, neue Wege in der Kampagne "Roll Back Malaria" einzuschlagen. Die Präsentation von Kunst, Intellektualität und Kultur aus Afrika ist eine Möglichkeit, in kreativer Form Maßnahmen gegen Malaria zu vermitteln und unterstützend mitzuhelfen. Dadurch können die zusammenhängenden Faktoren der Malariakrankheit hergestellt werden und  das Bewusstsein sowie öffentliches Interesse geschaffen werden.
Neben internationalen Hilfsorganisationen wollen im Ausland lebende AfrikanerInnen und Freunde Afrikas Hilfe für die Ausrottung der Malaria leisten.
Afrika ist Wiege der Menschheit und Hoffnung zugleich. Im Zeitalter der Globalisierung bedeutet Afrika eine sichtbare Hoffnung für eine gerechte Welt, in der eine andere sowie neue Kooperation möglich ist. Zu vielen Menschen ist es immer noch nicht möglich, aufgrund von Naturkatastrophen, Hunger oder Kriegen sich selbst wie auch ihre Familien zu ernähren. Durch die Charity Gala  und etliche Rahmen Aktivitäten wollen wir vor allem die Wiederbelebung der Forderung der Forschungseinrichtung und der Intensivierung der Kampagne für ein Alternativpräparat sowie prophylaktische Maßnahmen  im Blickwinkel öffentlicher Diskussion in den Fordergrund stellen. Dieses Engagement sehen wir als einen Beitrag zur Lösung des grundsätzlichen Problems der Malariakrankheit. Somit sind wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen. Für eine gerechte Kooperation ist die Wohlstandsgesellschaft aufgerufen, hier aktiv mitzuwirken.

Durchführungsmethode: Mit der gegenständlichen Initiative des Projektes "Afrikaner/innen helfen Afrika" werden in kombinierter Form mit Fußballturnier, Kultur- sowie Diskussionsveranstaltung konkrete Schritte in Richtung des Leitziels gesetzt. Hier sollen die globale Dimension der Entwicklungsprozesse und die Stellung Afrikas nicht aus den Augen verloren werden.

  1. Es werden Mannschaften mit Spielern verschiedener Nationen zur Teilnahme eingeladen. In Planung steht ein Spiel zwischen einem zusammengesetzten Team aus Menschen afrikanischer Herkunft und einem Team der Menschen aus Migrantinnen Hintergrund sowie einer prominenten Auswahl.
  2. Kultur Das Gala Night beinhaltet Vorführungen von Künstler/innen verschiedener Länder Afrikas, z. B in Wien der berühmten nigerianischen Band "Black Soul", sowie Hip Hop Artist/in Esther Adomako und Prinz Zeka. Ghana Minstrel Choir und andere Perkussion Gruppen werden auch in der Primärabendstunde ihre Darbietung geben.
  3. Diskussionsveranstaltung Öffentliche Abendveranstaltungen zum Thema Malaria, Tipps wie man Malaria auf Reisen vorbeugen kann und alle wichtigsten Informationen rund um Malaria als lebensgefährliche Infektionskrankheit.


Evaluationsmethodik: Das Projekt wird während der Vorbereitungsphase und im Nachhinein evaluiert. Vordergründig werden  zahlreiche Strategiebesprechungen und Controllings  durchgeführt. Die wesentlichen Maßnahmen der Evaluation sind:

  • Verbesserungspotentiale betreffend Programminhalte aufzuzeigen
  • Feststellung Teilnehmer/Besucherzahl
  • Partizipation der afrikanischen Vereine und der Spendenfreudigkeit
  • das qualitative feedback der Teilnehmerinnen, d.h.  die Antworten auf Fragen (Was gefällt Ihnen an der Charity Gala besonders gut und Wo sehen Sie Verbesserungspotentiale?)
  • Medienbericht




Dialog in der Vielfalt 2006: Das Leben und Wirken in Österreich lebenden Afrikaner/innen
Mai 2006 bis September 2007

Einleitung
Die Faktoren "Kulturelle Vielfalt", "Stabilität" und "Wachstum" sind von der Zuwanderung abhängig. Somit ist die Mitwirkung von Afrikaner/innen im Bereich der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit eine größere Bereicherung für die Bestrebung der Interkulturalität. Die meisten Afrikaner/innen - ob als Student/innen, Akademiker/innen, Handwerker/innen oder als Flüchtlinge - kommen in friedlicher Absicht nach Österreich. Einige davon finden Anschluss im Dialog mit den verschiedensten Schichten der Bevölkerung und bilden zum Teil eine Subkultur, in der sie kommunikativ handeln. Die Transformation dieses kommunikativen Handelns der Subkultur zum "Markt" zwingt die Akteur/innen ("client") angesichts ihrer Hoffnungslosigkeit und dem damit verbundenen Vertrauensbruch mit ihrer Obrigkeit ("architect") eine Allianz zu schließen. Eine Allianz, welche sich als Strom der Beziehung zwischen sich selbst und den anderen überhaupt charakterisieren läßt. Diese propagierten Bilder, werden des Öffteres allgemein dargestellt. Hier wollen wir einen anderen Aspekt des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen durch Dialog und Mediation zeigen und somit die Schärfung der Bewusstseinsbildung im Bereich Diversität sichern.

  1. Ausgangssituation/Problemstellung: Die Welt wird von Informationen jeder Art überflutet. Darüber hinaus werden Positionen im Spannungsfeld des Nord-Süd-Dialoges durch Bilder, die in den Köpfen der Menschen transportiert werden, durch die Informationsstruktur der Interessenskämpfe ersetzt. Die meisten Informationen über Afrikaner, insbesondere Informationen in den Massenmedien bezüglich deren zusammenhängenden Faktoren wie Kultur, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, werden sehr oft verzerrt dargestellt. Hier werden Gefühle der Wertschätzung und der Akzeptanz des Daseins des Anderen mit anderen Kategorien bewertet. Daher stellt Pan African Forum zwecks Aufklärungsarbeit und aufbauender Kurse positive Bilder zivilgesellschaftlicher Alternativen dar. Pan African Forum in Austria ist daher bemüht, die Harmonisierung der Beziehung zwischen den Afrikaner/innen, Österreicher/innen, mit bestimmten Aufgaben und Schwerpunkten, die z.B. auf kulturpolitischer Basis organisiert sind, herzustellen. Jenseits dieser Ziele ist PANAFA auch die Bewältigung der Schwierigkeiten, mit denen die Afrikaner/innen in Österreich konfrontiert sind, ein bedeutendes Anliegen. In diesem Sinne, sind PANAFA Aktivitäten ein Gegenstand und wichtiger Beitrag zur offiziellen Aufgabe der Gesetzgebung zur Harmonisierung zivilgesellschaftlicher Interessen.
  2. Ziele: In Österreich leben ca. 23.000 Menschen afrikanischer Herkunft (in Wien sind es 16.000). Trotz des geringen prozentuellen Anteiles der Gesamtbevölkerung bereichern die Afrikaner/innen die Gesellschaft sozial und kulturell. Trotz vieler positiver Entwicklungen bleibt die Beziehung der Afrikanerinnen zum offiziellen Österreich widersprüchlich. Ein wesentliches Anliegen des PANAFA ist es, die interessierte Öffentlichkeit nicht nur zu informieren, sondern sie auch aktiv am Dialog zu beteiligen. Ziel dieses Projektes ist: Das Erkennen des persönlichen Potentials, Kreativität, Auswertung des Bewusstseins sowie die Sensibilisierung der Einheimischen in entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit. Die Erörterung der Aktivitäten und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen in Österreich lebenden Afrikaner/innen und der Mehrheitsgesellschaft durch Lieferung authentischer Bilder, ein aktiver Beitrag zur Aussöhnung und zum Austausch der hier ansässigen afrikanischen Intellektuellen Thematisierung der Fragen des medialen Bildes, Respekts, sowie der Anerkennung und der daraus folgenden Lösungsansätze.
  3. Darstellung des Projektes: Mit den gegenständlichen Projektaktivitäten - Information/Dialog kombiniert mit einer Ausstellung, sowie Kulturpolitische und Diskussionsveranstaltungsreihe werden konkrete Schritte in Richtung des Zieles gesetzt. Sie bestehen darin, dass durch EU - Erweiterung die Transformation von nationaler zu transnationaler Migrationsdynamik entstanden ist und, dass sowohl seitens der Zivilgesellschaft als auch der sichtbaren Minderheiten neue Kompetenzen wie Selbstrepräsentation benötigt werden.
    - dass die Globalisierung ein Faktum ist und die Entwicklungszusammenarbeit eine gesellschaftspolitische Herausforderung darstellt.
    dass die Veranstaltungen im Rahmen dieses Projektes ein Motor des Anliegens der African Community hinsichtsichtlich Selbstdarstellung sind.
  4. Zeitplan::Projektentwicklung: Februar bis März 2006 Projektvorbereitung:
    April bis Juni 2006.
    Durchführung: April 2006 bis September 2007
    Projektnachbearbeitung: Oktober bis Dezember 2007
  5. Ort(e) der Projektdurchführung: Wiener Bezirksämter und Rathaus
    Galerie Blumberg, TU - Wien
    Palais Eschenbach
  6. Methoden / Techniken des Projektes: Wanderausstellung und Informationsveranstaltung - Das Leben und Wirken Afrikaner/innen

  • 06. bis 23. Juni 2006 in Galerie Blumberg
  • 23. 10. bis 10.11. 2006 im Amthaus 1060 Wien
  • 22. bis 31. 01. 2007 im Amthaus 1070 Wien
  • 14. bis 25. 05. 2007 im Amthaus 1110 Wien

Im Rahmen des Pan African Festival 2005 fand die Fotoausstellung der PANAFA in der Galerie Blumberg, statt. Da die Darstellung des afrikanischen Alltags durch die hiesige öffentliche Meinung immer wieder denselben Stereotypen folgt und dadurch positive Entwicklungen von Menschen mit afrikanischer Herkunft ausblendet, die sogar zur substantiellen Änderung der Lebensqualität führen können, wollte man positive Beispiele von hier lebenden Afrikanern fotografieren und dokumentieren. Diese Fotos und andere Posters sollen aktualisiert werden, um das Potential engagierter Menschen afrikanischer Herkunft in allen Bereichen gegenüberstellen. Hintergrund/Befragung zur Ausstellung

Mai - Dezember 2006
Hier soll das tägliche Leben der hier ansässigen Afrikaner mit ihren Höhen und Tiefen aufgezeigt werden. Gestaltet es sich für Frauen und Männer gleich? Wie kommt der afrikanische Mann mit seinem Ruf als Sexmaschine und Drogendealer zurecht? Ist es für die afrikanische Frau hier leichter, Beruf und Familie zu vereinen? Es soll das Zusammenleben mit den Österreichern näher gebracht werden. Welche Erlebnisse - ob gute oder böse - hat der Einzelne in Österreich gehabt?
Wien ist anders. Wie dokumentiert das ein Afrikaner? Und was ist mit den hier aufgewachsenen Kindern? Fühlen sie sich als Österreicher oder als Ghanaer, Togolesen, Tansanier oder Ivorer? Gibt es Probleme in der Schule und welche Schulen besuchen sie? Statistisch gesehen will man die Akademikerquote unter Afrikanern beleuchten bzw. wie viele Afrikaner haben in den letzten Jahren ein Studium abgeschlossen? Sind in manchen Berufssparten mehr Afrikaner vertreten?
Kam es in der Vergangenheit zu einer Ghettobildung? Wo sind diese?
Viele Fragen, die man versucht, anhand eines Interviews mit den 28 fotografierten Personen und anderen interessierten AfrikanerInnen zu beantworten. Mit diesem Buch soll das ganz normale Leben von afrikanischen Mitbürgern in Österreich mit all seinen positiven und negativen Seiten dargestellt werden und ein positiver Beitrag - im Gegensatz zur negativen Mediendarstellung - als Mitglieder der österreichischen Gesellschaft geleistet werden.
Kinder und Jugendliche

28.10.2006 bis 11.11.2006, Palais Eschenbach, TU Wien Workshops zur Erarbeitung von Unterrichtsmaterial für ein globales Lernen und für die verschiedenen Unterrichtseinheiten. Erwachsenenbildung durch die Ausstellung im öffentlichen Raum über Menschen afrikanischer Herkunft.
Vermittlung historischer Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven durch spielerische Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen im Bezug auf Diversität und Alltagskulturen in ihrer Vielfältigkeit. Gemeinsames Musizieren und interaktives Lernen durch Basteln, Collage, eigene Kompositionen, um hier die Kenntnisse über die jeweils "anderen Kulturen" und die spezifischen Hintergründe zu erfahren

Dialog/Information Die Wanderausstellung wird mit öffentlicher Veranstaltung zu aktuellen Themen, die für Österreich im Zusammenhang mit Migration, Integration und Entwicklungszusammenarbeit relevant sind, begleitet.

  1. Dienstag, 23.05.2006, ab 18:00 Uhr im Zentrum Berggasse
    Dialogeröffnung mit Vorträge und Diskussionen

    Partizipationsmöglichkeit der in Österreich lebenden Afrikaner/innen,
    Es geht darum über die bestehende Einrichtungen und die Selbstvertretungsmöglichkeiten zu informieren

  2. Mittwoch, 31. 05. 2006 ab 18:00 Uhr, im Zentrum Berggasse
    Seminar: Wir sind unter uns:

    Wie können die Rolle der sichtbaren Minderheiten bei der Mehrheitsgesellschaft vermittelt werden um hier eine Bewusstseinsänderung zu artikulieren

  3. Montag, 23. u. 30. 10.2006 sowie 23. 01. 2007 ab 18:00 Uhr
    Informationsveranstaltung im Amthaus 1060 Wien/Rathaus Beitrag Afrikaner/innen, Terrorismus und Islam, Auseinandersetzung mit Interkulturalität - Theorie und Praxis,
    österreichische Leistung der Entwicklungszusammenarbeit - Zur Asymmetrie der Globalisierung.
    Die Veranstaltung umfasst Referate und anschließende Fragen, Diskussion und soziale Interaktion. Hier wird ein Forum geboten, bei dem Afrikaner/innen, interessierte Bürger der Mehrheitsgesellschaft sowie Vertreter gesellschaftlicher Gruppen, Verbände und Institutionen zu Wort kommen sollen. NGOs, Vereine und Institutionen präsentieren ihr Serviceangebot.

Filmreihe - "Mit Lanze und Laptop" - in Kooperation mit LichtBlick
Afrika im Film, 5. bis 13. Juni 2006, in Top Kino Wien
Die Filmreihe "Mit Lanze und Laptop" dokumentiert das alltägliche Leben, die vielfältige Kultur, die Freuden und die Mühen der afrikanischen Völker in ihrer Authentizität. Abseits eines Kinos der schnellen Schnitte und eines oberflächlichen Spannungsaufbaus nehmen sich afrikanische RegisseurInnen Zeit, ihre Geschichten zu entwickeln. Unverzichtbarkeit wie Last der Tradition, Identitätsfragen, Generations- und Geschlechterkonflikte, Träume, die mit dem Gegenwärtigen zu einem unentflechtbaren Ganzen verfließen, das bittere Erbe der kolonialistischen Verbrechen, Anspruch und Widersprüchlichkeiten: All dies und vieles mehr erzählen die Filme aus afrikanischen Ländern ebenso poetisch wie kraftvoll.

Sozio - Kulturveranstaltungen - Roll Back Malaria
28. 10.2006, ab 18:00 Uhr, Palais Eschenbach
Im Rahmen der Ausstellung werden Kulturprogramme für Kinder und Erwachsene angeboten.
Vorführung von Künstlern aus verschiedenen Ländern.
Ein Afrikacafe sowie Buffet laden mit Jause zum Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre ein. Interaktive Jugendspiele sowie die alt bewährten pädagogisch wertvollen Spiele für interkulturelles Lernen.

Erwartete qualitative und quantitative Ergebnisse
Vermittlung eines entsprechenden Afrika - Bildes
Interesse für Kooperationen an Entwicklungszusammenarbeit schaffen
Neue Zielgruppen ansprechen und Interesse an afrikanischen Themen wecken
Dialog zwischen AfrikanerInnen und ÖsterreicherInnen.
Mitwirkung der AfrikanerInnen im Bereich der entwicklungsbezogenen Öffentlichkeitsarbeit.
Ansätze zu interkulturellem und globalem Lernen. Interkulturelles Networking.
Aufbrechen von Rollen und Rollenklischees.

Vorgesehene Maßnahmen zur Sicherung der Ergebnisse (Nachhaltigkeit)
Verbreitung der gewonnenen Informationen und Kenntnissen im Rahmen dieses Projektes. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit Methoden der Vermittlung und eine besonderes Augenmerk auf weiterführende Kommunikation und Betreuung. Ergebnisse in PANFEST 2007 einfließen lassen. Sicherung des ausbaubaren Diskurses in der Integration und entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit. Grundlage für diverse Veranstaltungen, die Vielfältigkeit und neue unbekannte Afrikabilder vermittelt. Die Anregungen werden in weitere kulturelle und Bildungsaktivitäten einfließen, z. B. als Unterrichtsmaterial für Schulen zur Verfügung gestellt. Auch die Ergebnisse der Dialogveranstaltungen und Erhebungen werden am Ende des Projektes der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Maßnahmen der Evaluierung (während und nach der Durchführung):
Forcierung der Strategiebesprechung und des Controlling. Das Gesamtprojekt wird im Nachhinein evaluiert, hinsichtlich Teilnehmerzahlen und Besucherzahlen. Entwicklung von Materialien, die es ermöglichen, spontane und direkte Reaktionen auszudrücken (z.B. Plakate, Infobroschüre, Inhalte mit Feedback - Möglichkeiten).

Schlussbemerkung
Die Darstellung der afrikanischen Identität in ihren mannigfaltigen Formen und Ausprägungen ist die Motivation dieses Projektes. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen Menschen aus dem afrikanischen Kontinent und Österreicher/innen soll zudem noch vernetzt werden.
Ein anderer Aspekt ist die Thematisierung der Aufgabenstellungen der EZA, wie wirtschaftliche Entwicklung, Frieden, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit. Entwicklungszusammenarbeit und Integration heißen aber auch gegenseitiges Verständnis und kultureller Austausch. Somit entsteht die Möglichkeit, bei der Bewältigung der globalen Krise, zu einem gleichberechtigten Miteinander zu gelangen.
Schließlich soll das Projekt der Mehrheitsgesellschaft einen authentischen Zugang zur afrikanischen Intellektualität und Lebensweise vermitteln und dazu beitragen, einen Teil der Welt, der aus europäischer Perspektive verkürzt als Dritte Welt bezeichnet wird, abseits des Katastrophenklischees kennen zu lernen.

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