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Kultur ist das grundlegendste Bestimmungsmerkmal der Wünsche und des Verhaltens eines Individuums. Sie weist das Modell der Wertschätzung, des Glaubens und Verhaltens, die eine bestimmte sozialen Gruppe charakterisiert, zu und in der Regel enthalt eine kohäsive Weltanschauung. Während der Europäer von Individualismus geprägt und zu Konfliktfähigkeit erzogen ist, wird der Afrikaner von Gemeinschaft bestimmt und ist auf Harmonie ausgerichtet.

Der Afrikaner gehört nicht nur einer, sondern mehreren Gemeinschaften an. Der Mensch ist Mitglied einer Familie, eines Clans, eines Stammes und eines Volkes. Dieses Netzwerk bzw. Kollektiv bietet ihm Schutz und Sicherheit. Die kulturellen Werte erwirbt man im Laufe der Sozialisierung, die das tägliche Leben beeinflusst. Kultur ist daher der Lebensstil eines Volkes. Sie stellt dar, wie bestimmte Gruppen von Leuten oder Rassen das Leben betrachtet, die Bedeutung von Tod, wie sie singt und tanzt u.a.

In Afrika besitzt jede ethnische Gruppe bzw. Volksgruppe spezifische Merkmale, Werte, die für andere Gruppen, verstreut über den Kontinent, keine Bedeutung haben. Trotzt dieser Vielfalt und dieser Raumdimension ist zu erkennen, dass gewisse kulturelle Eigenschaften das Leben alle Afrikaner prägen, daher müssen sie berücksichtigt werden. Die Solidarität ist das wichtigste Merkmal, dass alle Afrikaner teilen.

Die Panafrikanisten betrachten Kultur als einen bindenden Faktor Afrikas, soweit die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Aktivitäten noch nicht fortentwickelt sind. Als solche soll die afrikanische Kultur eine bedeutende Rolle für die Entwicklung Afrikas spielen. Sie soll in die Entwicklungsstrategie einbezogen werden, sonst kommt es zu einem Zielkonflikt, der die Entwicklung beeinträchtigen würde.

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