Immigration labor market in Austria has never been controlled (English, German & French)
Migration: “Fördern und fordern”
Österreichs oberster Wirtschaftsforscher Karl Aiginger kritisiert, dass die Zuwanderung nie arbeitsmarktpolitisch gesteuert wurde.

Aiginger Karl WIFO-Chef Karl Aiginger über Zuwanderung und Integration als Wahlkampf-Themen: “Schimpfen über eine Gruppe von Menschen, die wir brauchen, ist keine Lösung” DruckenSendenLeserbrief
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Der WIFO-Chef spricht über die Wichtigkeit der Migranten für den heimischen Arbeitsmarkt.
KURIER: In der breiten Öffentlichkeit wird das Thema Migration meist sehr unsachlich diskutiert. Wie sehr brauchen wir Migranten?
Karl Aiginger: Österreich hätte schon in der Vergangenheit deutlich zu wenig Arbeitskräfte gehabt. Das setzt sich in den nächsten 15 Jahren fort. Wir haben zwar eine wachsende Bevölkerungszahl, aber eine so starke Alterung, dass die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 2019 und 2030 um fünf Prozent sinken wird.
Das kann der Wirtschaft doch nicht gut tun.
Die Wirtschaft braucht ein stabiles Mindestpotenzial an Beschäftigten. Es ist sogar besser, wenn das Beschäftigungsangebot leicht steigt, das bringt mehr Dynamik.
Die Zuwanderer-Quote für 2010 wurde wieder mit 8145 Bewilligungen festgelegt. Reicht das?
Soviel brauchen wir unbedingt. Der Großteil betrifft aber Familiennachzug. Wichtig wären jedoch hochqualifizierte Arbeitskräfte. Österreichs Migration war ja nicht geplant, sondern hat sich ereignet. Es sind jene Menschen gekommen, die in ihrer Heimat keine Arbeit hatten oder die wegen der politischen Verhältnisse weggingen. Es sind nicht jene gekommen, die wir unbedingt gesucht haben. Jetzt haben wir eine hohe Arbeitslosigkeit bei den Unqualifizierten. Wir bräuchten Leute für hoch qualifizierte Metallberufe, aber das gelingt uns nicht. Wir hätten auch gerne, dass Studienabsolventen bleiben, aber die Einkommensuntergrenze für Schlüsselarbeitskräfte von 2000 Euro ist dafür zu hoch.

Aiginger Karl Im KURIER-Gespräch mit Andrea HodoschekUniversitätsabsolventen müssen wieder gehen?
Ja, sie nützen unser Uni-System, und dann dürfen sie nicht bleiben. Wir steuern die Migration nicht. Nur bei den Forschern ist es besser geworden. Wer bei uns studiert hat, der soll für ein oder zwei Jahre eine Arbeitsberechtigung bekommen. Österreich könnte auch ein Hayek-Stipendium einrichten, um Top-Studenten aus Zentral- und Osteuropa die Dissertation bei uns zu ermöglichen. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass viele Ausländer bei uns unter ihrer Qualifikation arbeiten, besonders im Gesundheitssektor und in der Kinderbetreuung. Maurer arbeiten als Hilfsarbeiter. Zur Nutzung dieser Qualifikationen ist aber eine umfassende Strategie notwendig.
Was schlagen Sie im unteren Bildungsbereich vor?
Migrantenkinder müssen stärker in den Kindergarten und in die Schule integriert werden. Jene Kinder, die nicht in den Kindergarten gegangen sind, kommen hauptsächlich aus Migrantenfamilien. Migranten sollten viel stärker für die Betreuung in den Kindergärten und Schulen eingesetzt werden. Wer seine Muttersprache beherrscht, lernt auch besser Deutsch. Wir brauchen außerdem kleinere Kindergruppen und wir dürfen die Kinder nicht in die Sonderschule abschieben.
Damit hat sich dann jeder weitere Bildungsweg erledigt.
Diese Jugendlichen bekommen besonders schwer einen Lehrplatz. Sie können Hilfsarbeiter werden, aber offiziell ist das auch schwierig, also wird’s inoffiziell. Dann haben wir die Selffulfilling Prophecy – “die wollen sich nicht integrieren”.
Laut einer Studie sind Türken am wenigsten integrationswillig. Ist das plausibel?
Wenn Türken mehr eingebunden wären, würde auch die Integration besser funktionieren. Wenn bei der Kinderbetreuung mehr Türken engagiert wären, würden die Eltern wissen, dass ihre Kinder besser Türkisch und besser Deutsch lernen. Wenn man ihnen aber sagt, die Kinder müssen Deutsch lernen, werden die Kinder nicht gerne in den Kindergarten gehen und die Eltern sagen, bleib’ daheim. Dann heißt’s wieder: “Die Deppen lernen nicht Deutsch”.
Sollten österreichische Kinder auch Türkisch lernen?
Ohne Zwang, aber es sollte angeboten werden. Türkisch-Kenntnisse sind wirtschaftlich nur von Vorteil. Die türkische Wirtschaft ist eine der am raschesten wachsenden.
Was halten Sie vom Vorschlag, die Familienbeihilfe nur auszuzahlen, wenn die Kinder Deutsch lernen?
Ich habe Verständnis dafür. Die Sozialdemokraten in Skandinavien haben das Modell “Fördern und Fordern” bereits umgesetzt. Das muss aber in der richtigen Tonart, mit der richtigen Begleitmusik und einem Informationsangebot präsentiert werden. Dann wird’s als Hilfsangebot gesehen und nicht als Strafmaßnahme. Erst bei konsequenter Verweigerung sollte, ähnlich wie beim Arbeitslosengeld, nicht ausbezahlt werden. Die Idee darf nicht aus der Ecke kommen: “Keine Sozialleistungen für Ausländer”.
Die Attacken der FPÖ im Wiener Wahlkampf werden tief. Was halten Sie davon, Migration und Integration in den Wahlkampf zu ziehen?
Unterschiedliche Lösungsansätze, um die wirtschaftlich und gesellschaftlich notwendige Integration zu fördern, sollten ein Wahlkampfthema sein. Schimpfen über eine Gruppe von Menschen, die wir brauchen, ist keine Lösung.
Karl Aiginger: Chef des WIFO
Seit 2005 leitet der 61-Jährige das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung. Er gilt als einer der renommiertesten Wirtschaftsforscher im deutschsprachigen Raum. Forschungsschwerpunkte: Industrieökonomie und -politik, Wettbewerbsfähigkeit, ökonomische Strategien. Gastprofessuren, darunter an der Stanford University und am M.I.T. in Boston. Vorlesungen an der Universität von Hunan (China).
Artikel vom 30.10.2009 16:35 | KURIER | Andrea Hodoschek
Critiqué l’Autriche économique principal chercheur Karl Aiginger marché du travail que l’immigration n’a jamais été contrôlée.

Aiginger Karl WIFO patron Karl Aiginger sur l’immigration et l’intégration des thèmes de campagne “, se plaindre d’un groupe de personnes que nous avons besoin n’est pas une solution” ImprimerEnvoyerEditorAdd
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DWIFO-chef, il parle de l’importance des migrants pour le marché du travail domestique.
COURRIER: Dans le public en général est le thème de la migration en général a discuté très subjectif. Combien en avons besoin d’immigrés?
Charles Aiginger: Autriche aurait été dans le passé clairement eu trop peu de travailleurs. Cela continue au cours des 15 prochaines années. Nous avons encore une population croissante, mais un tel vieillissement forte, que le nombre de personnes en âge de travailler de 2019 à 2030 va baisser de cinq pour cent.
L’économie ne peut bien faire.
L’économie a besoin d’un potentiel minimum stable de salariés. C’est encore mieux si l’offre d’emploi est en légère hausse, qui apporte plus de dynamisme.
Le quota d’immigrants en 2010 a été rétabli avec 8145 permis. Est-ce suffisant?
Pour autant que nous avons absolument besoin. La majorité, cependant, a trait au regroupement familial. Important, cependant, ont été main-d’œuvre hautement qualifiée. La migration de l’Autriche n’était pas prévu, mais qui s’est passé. Il ya eu des personnes qui n’avaient pas de travail dans leur patrie ou s’en aller à cause de la situation politique. Il ne vient pas de ceux que nous avons nécessairement recherchée. Nous avons maintenant un niveau élevé de chômage parmi les travailleurs non qualifiés. Nous avons besoin de personnes pour les métiers du métal hautement qualifiés, mais cela ne réussit pas. Nous aimerions également que les diplômés à rester, mais le seuil de revenu pour le personnel clé de 2000 euros est trop élevé.

Aiginger Karl Dans la conversation avec Andrea Hodoschek COURRIERLes diplômés universitaires ont à repartir?
Oui, ils utilisent notre système universitaire, et alors ils ne peuvent pas rester. Nous ne contrôlons pas l’immigration. C’est seulement lorsque l’chercheurs, il est devenu meilleur. Quiconque a étudié avec nous, qui devrait recevoir un ou deux ans pour une autorisation de travail. Autriche Hayek pourrait mettre en place une bourse d’études aux meilleurs étudiants d’Europe centrale et Europe de l’Est de fournir la thèse avec nous. Je voudrais également souligner que beaucoup d’étrangers travaillent avec nous sur leurs qualifications, en particulier dans le secteur de la santé et en services de garde. Maurer travailler comme ouvriers. Pour utiliser ces compétences est une stratégie globale est nécessaire.
Que proposez-vous dans l’éducation plus bas?
Enfants d’immigrants doivent être mieux intégrés dans l’école maternelle et l’école. Ces enfants qui ne vont pas au jardin d’enfants, principalement issus de familles immigrées. Les migrants devraient être beaucoup plus utilisé pour les soins dans les écoles maternelles et les écoles. Qui domine sa langue maternelle, aussi apprendre l’allemand mieux. Nous avons également besoin de plus petits groupes d’enfants et nous ne pouvons pas expulser les enfants dans l’école spéciale.
A ainsi fait provoquera la formation continue.
Ces jeunes gens deviennent très difficiles à voir Lehrplatz. Ils mai être non qualifiés, mais officiellement, c’est aussi difficile, si elle descend de l’enregistrement. Puis nous avons la Prophétie Selffulfilling – “qui ne veulent pas s’intégrer.”
Selon une étude de Turcs sont les moins plus inclusives. Est-ce plausible?
Si les Turcs étaient plus impliqués, l’intégration serait mieux fonctionner. Lorsque seraient engagés dans les soins aux enfants, plus de Turcs, serait que les parents savent que leurs enfants apprennent mieux turcs et allemands mieux. Mais si ils disent que les enfants doivent apprendre l’allemand est, les enfants n’aiment pas aller à l’école maternelle, et les parents disent, rester à la maison. Ensuite, dire à nouveau: «Les imbéciles n’apprennent pas l’allemand.
Enfants autrichiens devraient aussi apprendre le turc?
Sans contrainte, mais elle devrait être offerte. Connaissances turque n’est économiquement bénéfique. L’économie turque est l’une des plus forte croissance.
Que pensez-vous de la proposition de verser l’allocation familiale que lorsque les enfants à apprendre l’allemand?
Je comprends. Les sociaux-démocrates en Scandinavie ont le «modèle d’encourager et de défi” déjà mises en œuvre. Mais ce doit être dans la bonne clé, avec l’accompagnement musical droit, et être présenté à un éventail d’informations. Puis elle est considérée comme une offre d’aide et non comme une mesure punitive. Seulement avec un refus constant d’être semblable à l’allocation de chômage, ne pas être payés. L’idée mai ne sortira pas du coin: “Pas d’avantages sociaux pour les étrangers».
Les attaques de la FPÖ dans la campagne de Vienne sont profondes. Comment aimeriez-vous pour passer la migration et l’intégration dans la campagne électorale?
Différentes solutions, afin de promouvoir économiquement et socialement nécessaire intégration, devrait être un thème de campagne. Récrimination envers un groupe de personnes que nous avons besoin n’est pas une solution.
Charles Aiginger: le chef de l’OMR
Depuis 2005, la 61-year-old dirige l’Institut autrichien de recherche économique. Il est considéré comme l’un des économistes les plus respectés en Allemagne. Domaines de recherche: économie industrielle et la politique, la compétitivité, stratégies économiques. Chaires de professeur invité, notamment à l’Université Stanford et le MIT à Boston. Conférences à l’Université de Hunan (Chine).
Publié au 30.10.2009 16:35 | LE COURRIER |
Migration: Promoting and demanding ”
Criticized Austria’s chief economic researcher Karl Aiginger that immigration labor market has never been controlled.

Aiginger Karl WIFO boss Karl Aiginger on immigration and integration as campaign issues, “complaining about a group of people that we need is not a solution” PrintSendEditorAdd
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DWIFO-chief, he talks about the importance of migrants for the domestic labor market.
COURIER: In the general public is the subject of migration usually discussed very subjective. How much do we need migrants?
Charles Aiginger: Austria would have been in the past clearly had too few workers. This continues in the next 15 years. We still have a growing population, but such a strong aging, that the number of people of working age from 2019 to 2030 will decline by five percent.
The economy can not do well.
The economy needs a stable minimum potential of employees. It’s even better if the offer of employment is rising slightly, which brings more dynamism.
The immigrant quota for 2010 was re-established with 8145 permits. Is that enough?
As far as we absolutely need. The majority, however, relates to family reunification. Important, however, were highly skilled workforce. Austria’s migration was not planned, but has happened. There have been those people who had no work in their homeland or going away because of the political situation. It did not come from those we have necessarily sought. Now we have a high level of unemployment among the unskilled. We need people for highly skilled metal trades, but that does not succeed. We would also like to stay that graduates, but the income threshold for key personnel of 2000 euros is too high.

Aiginger Karl In conversation with Andrea Hodoschek COURIERUniversity graduates have to go again?
Yes, they use our university system, and then they can not stay. We do not control immigration. Only when the researchers, it has become better. Anyone who has studied with us, who should get one or two years for a work authorization. Austria Hayek could establish a scholarship to top students from Central and Eastern Europe provide the thesis with us. I would also point out that many foreigners are working with us on their qualifications, especially in the health sector and in child care. Maurer work as laborers. To use these skills is a comprehensive strategy is necessary.
What do you suggest in the lower education?
Immigrant children have to be better integrated into the kindergarten and school. Those children who did not go to kindergarten, mainly come from immigrant families. Migrants should be used much more for care in the kindergartens and schools. Who dominates his native language, also learn German better. We also need smaller groups of children and we can not deport the children in the special school.
Has thus done will cause further education.
These young people get very hard to see Lehrplatz. They may be unskilled, but officially this is also difficult, so it gets off the record. Then we have the Selffulfilling Prophecy – “who do not want to integrate.”
According to a study Turks are the least more inclusive. Is this plausible?
If Turks were more involved, the integration would work better. When would be engaged in child care more Turks, would the parents know that their children better learn Turkish and German better. But if they say the children have to learn German is, the children do not like to go to kindergarten, and parents say, stay home. Then say it again: “The idiots do not learn German.”
Austrian children should also learn Turkish?
Without coercion, but it should be offered. Turkish-knowledge is only economically beneficial. The Turkish economy is one of the fastest growing.
What do you think of the proposal to pay the family allowance only if the children learn German?
I understand. The social democrats in Scandinavia have the model “to encourage and challenge” implemented already. But this must be in the correct key, with the right musical accompaniment, and be presented to a range of information. Then it is seen as an offer of assistance and not as a punitive measure. Only with a consistent refusal to be similar to the unemployment benefit, not be paid. The idea may not come out of the corner: “No social benefits for foreigners.”
The attacks of the FPÖ in Vienna’s campaign are deep. How would you like to move migration and integration in the election campaign?
Different solutions, to promote the economically and socially necessary integration, should be a campaign issue. Bitching about a group of people that we need is not a solution.
Charles Aiginger: Chief of WIFO
Since 2005, the 61-year-old heads the Austrian Institute for Economic Research. He is considered one of the most respected economists in Germany. Research interests: industrial economics and policy, competitiveness, economic strategies. Visiting professorships, including at Stanford University and MIT in Boston. Lectures at the University of Hunan (China).
Published at 30.10.2009 16:35 | COURIER | Andrea Hodoschek